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Drei-Stock

Ich glaube, mir sind in der letzten Zeit schon mehrere Stöckchen an den Kopf geworfen worden, leider habe ich keinen Überblick mehr wann oder von wem. Nun mache ich aber einen Anfang und fange Claudis Stöckchen auf.

Der Drei-Stock funktioniert folgendermaßen: Jeder Beworfene überlegt sich drei Fragen, deren Antworten ihn von anderen interessieren. Wenn möglich sollten das keine Fragen sein, die Grundsatzdiskussionen auslösen, es soll ja Spaß machen! Diese Fragen beantwortet der Stöckchenwerfer zunächst selbst und wirft den Drei-Stock dann an drei Blogger weiter. Leserantworten auf die gestellten Fragen per Kommentar sind natürlich ausdrücklich erwünscht! Wer das Stöckchen zugeworfen bekommt, beantwortet die Fragen bitte erst als Kommentar beim Werfenden und überlegt sich dann selbst auch drei Fragen für den eigenen Drei-Stock und wirft es wiederum an drei Blogger weiter.

DasClaudi wollte gerne von mir wissen:

1.) Wie sieht dein Traumhaus aus?
Das ist eine schöne Frage! *g* Mein Traumhaus wäre ein schnuckeliges Blockhaus oder auch ein hübsches Fachwerkhaus in den Bergen. Da ich aber nicht komplett von der Außenwelt abgeschnitten sein möchte (ich muss doch irgendwo shoppen können oder mal mit jemand anderem sprechen, als immer nur mit Has und Igel *g*), wird das wohl auch für immer ein »Traumhaus« bleiben. :-)

2.) Wovor hast du Angst?
Ich habe am meisten Angst davor, dass einer meiner Lieben oder ich selbst mal an einer schrecklichen Krankheit erkranken oder auf andere Weise was Schreckliches zustoßen könnte.

3.) Kannst du dich an dein Lieblingsbuch aus deiner Kindheit erinnern, erzähl mal!
Oh, ich habe schon als Kind sehr viel gelesen. »Nesthäkchen« und »Dolly« fand ich besonders toll und ich habe alle Bücher der beiden Sammlungen sogar mehrfach gelesen.

Nun muss ich das Stöckchen weiterwerfen, aber ich fürchte, es ist schon bei allen in Frage kommenden Bloggern gewesen. Also:

Freiwillige vor – wer hat noch nicht, wer will nochmal?

Fragen kommen dann! ;-)

Schau dich nicht um

Gestern Abend habe ich Joy Fieldings “Schau dich nicht um” ausgelesen. Wer Joy Fielding Romane kennt, weiß dass am Ende nichts so ist, wie es die ganze Zeit zu sein schien. Auch ich habe gestern Abend mal wieder verblüfft den Kopf geschüttelt. Wie kann man nur so irre sein? :-)

Da ich natürlich wusste, dass am Ende wieder alles anders ist, habe ich während des Lesens immer gerätselt, wer tatsächlich der Böse sein könnte. Und man stellt sich so viele Fragen: Was ist eigentlich mit der Mutter passiert? Ist derjenige der Böse oder könnte es doch der sein? Was für ein Motiv könnte er haben?

Vielleicht kurz zur Geschichte: Jess Koster (Staatsanwältin) versucht einem brutalen Vergewaltiger eben diese Tat in einem Prozess nachzuweisen. Plötzlich hat sie das Gefühl verfolgt zu werden und sie wird schließlich Opfer von unglaublichen Terrorakten. Wer ist der Täter? Wer will Ihr was und warum?

Vorgestern Abend habe ich das Buch an genau der richtigen Stelle geschlossen: Derjenige, der scheinbar die ganze Zeit der Böse war, hat Jess Koster etwas angetan. Doch Jess wird im letzten Moment gerettet und der scheinbar Böse stirbt.

Und dann wird die wahnsinnige Wahrheit offen gelegt: Aber die erzähle ich jetzt natürlich nicht! :-)

Ihr seit alle dumm!

“Ihr seit alle dumm,
Dumm, dumm, dumm,
Drum tanz ich hier herum,
Rum, rum, rum!”

Wer erinnert sich nicht an die lustigen und chaotischen Geschichten des Sams? Mit frechen Reimen und schiefen Gesängen wie “Frau Rosenkohl ist innen hohl!” bringt das Sams Kinder und Eltern gleichermaßen zum schmunzeln. Ich bin auch ein großer Fan des Sams! Ich glaube, ich kann die Hörspiele noch heute nahezu fehlerfrei mitsprechen. :-)

“Schlaf, Papa, Schlaf,
Die Rotkohl ist ein Schaf,
Das Sams das schüttelts Bäumelein,
Da fällt herab ein Zenterschwein,
Schlaf, Papa, Schlaf”

Das Sams wurde von dem deutschen Kinderbuchautor Paul Maar erfunden. Der unscheinbare Bürger Herr Taschenbier findet nach einer merkwürdigen Woche [Sonntag: Sonne, Montag: Herr Mon, Dienstag: Dienst, Mittwoch: Mitte der Woche, Donnerstag: Donner und Freitag: Frei] am Samstag ein eigenartiges Wesen. Es sieht einem Kind ähnlich, hat jedoch rote Haare, eine Rüsselnase und einen merkwürdigen, kugelrunden Bauch. Obendrein hat es blaue Punkte im Gesicht.

Nachdem Herr Taschenbier herausfindet, dass es sich bei diesem Wesen nur um ein “Sams” handeln kann, schmeißt das Sams sich mit den Worten “Papa” auf Herrn Taschenbiers Arm: Ab diesem Moment wird Herr Taschenbier das Sams nicht mehr los! Wer nämlich herausfindet, dass ein Sams ein Sams ist, dem gehört das Sams! Herr Taschenbier findet sich schließlich mit der Situation ab und fängt an das Sams zu mögen. So erleben die beiden viele amüsante und verrückte Geschichten miteinander.

Schnee in Herrn Taschenbiers Zimmer:

schnee

Ich glaube, ich muss mir die Bücher mal wieder besorgen und meine Tochter wird in den nächsten Wochen “Das Sams” zum Einschlafen hören.

Bisher erschienene Bücher:

  • Eine Woche voller Samstag
  • Am Samstag kam das Sams zurück
  • Neue Punkte für das Sams
  • Ein Sams für Martin Taschenbier
  • Sams in Gefahr

Das Sams besucht sogar Schulen und vielleicht möchte das ein oder andere Kind sogar mal selber ein Sams werden?

Umzugsupdate

So, drei unglaublich schwere Bücherkisten [Ich habe eine mal spasseshalber auf die Waage gestellt! Angeblich sind es nur 16 Kg, gefühlt sind es aber mindestens 25! ;-) ] und alles, was dann an Gartenstühlen noch ins Auto passt, werden gleich die Reise ins Rheinland antreten. *g*

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