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Alibikind

Eltern nutzen ihre Kinder manchmal als „Alibikinder“. Das ist einfach so! Wer nämlich als Erwachsener ein „Alibikind“ vorschieben kann, kann Dinge tun, die ein Erwachsener eigentlich nicht mehr tut! :-) Wir haben es alle schon getan: Dani, Alex und auch ich habe diese Woche ein Alibikind gebraucht! *g*

Wie ich bereits erwähnte bin ich ja ein großer Fan des Sams. Mein Töchterchen und ich lesen zurzeit das erste Buch. In meiner Kindheit habe ich unheimlich gerne auch die Sams-Hörspiele gehört. Deswegen habe ich vor einiger Zeit mal das Hörspiel zu „Sams in Gefahr“ spontan für mich für mein Töchterchen mitgenommen. Aber was soll ich sagen: Ich war total enttäuscht! Die Sprecher waren ganz andere, als auf den Hörspielen von vor 25 Jahren damals. Es war einfach nicht das Gleiche!

Anfang der Woche habe ich bei amazon.de einen neuen Wok bestellt. Die Gelegenheit war denkbar günstig: Ich bestellte das Hörspiel „Eine Woche voller Samstage“ für mich, äh für mein Töchterchen natürlich! :-) Gestern kam das Paket. Den Wok hab ich direkt in die Ecke gestellt [tz] und dann hielt ich die CD in den Händen! Plötzlich traf es mich wie ein Blitz: Hoffentlich haben die das Hörspiel in den letzten 25 Jahren nicht neu aufgenommen, wohlmöglich noch mit anderen Sprechern!

Schon fast aufgeregt legte ich die CD in den Player. Die Anfangsmusik ertönte, ich war fast zu Tränen gerührt. [Hansi kann das auch!] Die Musik war noch die Gleiche. Auch der Erzähler, die aufgeregte Stimme von Frau Rosenkohl Rotkohl und die freche Stimme des Sams … Ach, herrlich! 90 Minuten lang haben wir uns also zusammen die Abenteuer des Sams angehört! [seufz]

Da muss ich doch nun glatt mal schauen, was ich noch für den Haushalt brauche, damit ich dann gleich die zweite CD für mich für meine Tochter mitbestellen kann. *hihi*

Alles muss mit!

Wir sitzen mal wieder beim Essen und mein Töchterchen meint zu mir “Mama, warum hab ich so einen Becher – die sind doch alle schon in der neuen Wohnung!” Ich antworte: “Ja, aber den Becher habe ich übersehen, der war in der Spülmaschine, als ich gepackt habe!” Töchterchen hackt weiter nach: “Warum müssen wir denn überhaupt schon alles in die neue Wohnung bringen?” “Na, weil wir doch alle unsere Sachen mitnehmen müssen, wenn wir umziehen. Das ist doch ganz viel, da kann man immer schon mal was mitnehmen!” Töchterchen macht riesengroße Augen: “Aber mein Eis [gestern beim Einkaufen ausgesucht] bringst du noch nicht in die neue Wohnung, oder???”

Kindermund live

“Mama, kann ich was Süßes?”
“Nein, es gibt jetzt gleich Essen!”
“Ich möchte aber was Süßes!”
“Es gibt jetzt nichts mehr!”
“Ich möchte bitte was Süßes!”
“Davon, dass Du das nun noch dreimal sagst, sage ich auch nicht “Ja” …!”
“Bor, ich hasse dich!” [Kind rennt wütend stampfend davon.]

*seufz*

Gott, wie furchtbar!

Da heute die riesige Karnevals/Geburtstagsfete steigt, mussten wir schon um 7 Uhr aufstehen. Wegen der Vorbereitungen gab es nur bis 9 Uhr Frühstück, danach waren Küche und Esszimmer Sperrgebiet. *g* Nun ist alles erledigt, wir sitzen also hier und warten im Prinzip darauf, dass es los geht. Eingeladen wurde für 12.11 Uhr! Und mein Kind ist sooo ungeduldig. Sie kann nicht verstehen, dass es noch zu früh ist, die Kostüme anzuziehen. Und überhaupt, der Karnevalszug kommt ja auch erst um 14.00 Uhr. Und so bekomme ich in einer Tour zu hören “Mama, wann können wir die Kostüme anziehen?” “Mama, wann kommt endlich der Zug?” “Lass und doch schon mal aus dem Fenster gucken, falls da schon zu viele Leute sind und wir schon runter gehen müssen!” *Hilfe*

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