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Spieglein, Spieglein an der Wand oder: Was Frauen niemals tun würden
Ein Besuch im Sportstudio liefert manchmal herrlichen Stoff für einen Blogbeitrag. Meine heutige Visite dort tat das jedenfalls. Wie immer bin ich meine Runde abgelaufen: Crosstrainer, Butterfly, Bauchtrainer … Als ich die Beinpresse erreichte, war ich mit meiner Runde schon fast durch. „Zeit für ein Päuschen“ dachte ich mir und fuhr meinen Sitz auf der Schiene zurück um meinen Blick durch die Halle schweifen zu lassen. Es war nicht besonders voll, naja, es war Sonntagnachmittag, wer – außer mir – geht da schon zum Spocht?
Und doch zog plötzlich eine Gestalt am Kabelturm meine Aufmerksamkeit auf sich. „Ach, da ist ja der Micha!“ denke ich und wundere mich im gleichen Moment über die merkwürdigen Bewegungen, die er da vollführt. Mit was für einem Gerät trainiert der denn da? Dummerweise kann ich das nicht genau eruieren, ich sehe nämlich nicht viel – der Kabelturm steht im Weg. Versteckt der sich etwa dahinter? Aber: Kein Problem, auf meiner Beinpressenschiene fahre ich mit meinem Sitz so lange hin- und her, bis ich einen freien Blick auf den jungen Mann, und was immer er da auch tut, habe.
Frauen = Multitasking?
Frauen sind Multitaskingfähig – das haben wir alle schon häufig gehört! In gewisser Weise stimmt das auch: Frau kann telefonieren, sich dabei etwas aufschreiben und daneben noch ihre Lieblingssendung gucken! Aber bei all diesen Dingen handelt es sich um Nebensachen. Es spielt keine Rolle [fällt vielleicht auch niemals auf], wenn von der Sendung etwas nicht mitbekommen oder das Telefonat nicht gänzlich wahr genommen wurde.
Die Dame, die schon einmal versucht hat auf dem einen Ohr zu telefonieren und nebenbei weiterzuarbeiten, also zum Beispiel einen Text zu schreiben, in dem es um etwas völlig anderes ging, weiß: Auch Frauen sind nicht Multitaskingfähig! Natürlich kann Frau [wie auch Mann] beides gleichzeitig, aber beides geschieht nur halbherzig! Die Qualität des Textes sinkt garantiert und wie viel hat man danach wirklich vom Telefonat mitbekommen?
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen dies sogar: Die Qualität der Arbeiten sinkt, wenn mehrere Dinge gleichzeitig getan werden. Das Gehirn ist überlastet und am Ende muss Zeit aufgewandt werden, um entstandene Fehler auszubügeln. Wer also bisher immer noch dem Ammenmärchen geglaubt hat, dass die Arbeit schneller von der Hand geht, wenn mehrere Dinge gleichzeitig erledigt werden, sollte sich nun eines Besseren belehren lassen. Das Gegenteil ist der Fall: Es passieren unweigerlich Fehler!
Um bei der Arbeit besser vorwärts zu kommen, ist es besser gleiche Dinge zusammen zu fassen!
Zum Beispiel:
- Telefonate [wenn möglich!] sammeln und Telefonliste an einem Stück abtelefonieren! Wurde jemand nicht erreicht, kann er nach Erledigung der anderen Telefonate noch einmal angerufen [und vielleicht erreicht] werden.
- Post an einem Stück eintüten und nicht jedes Schreiben einzeln, wenn es fertig wird.
- Auch Ablage sollte auf Stoß abgeheftet werden und nicht immer sofort, wenn ein Ablagestück anfällt.
Fazit: Alles schön der Reihe nach!
Wie ist der Dress-Code?
Es steht mal wieder ein gesellschaftliches Ereignis an, eine Familienfeierlichkeit etwa oder ein besonderer, geschäftlicher Anlass …
Findet in unserer Familie etwas Feierliches statt, laufen vorher häufig die Telefonleitungen heiß und es geht nur um eine einzige Frage: Wie ist der Dress-Code? Innerhalb der Familie kann so was noch recht einfach geklärt werden: Sofern nämlich vom Gastgeber nichts vorgegeben wurde, liegt man zumindest nicht völlig daneben, wenn sich mehrere Personen auf einen Dress-Code verabreden.
Was aber tun, wenn kein Dress-Code bekannt und eine solche Verabredung nicht möglich ist? Diesen Beitrag weiterlesen »


