Direktmarketing: Werbebriefe „in Serie“

Heute stelle ich euch eine Hausaufgabe vor, die ich vor ein paar Wochen im Rahmen meines Studiums schrieb. Es ging um das Thema Direktmarketing und es galt einen ziemlich langatmigen und wenig ansprechenden Werbebrief eines Autohauses umzuformulieren, zusätzlich sollten zwei ins Konzept passende Nachfassbriefe entwickelt werden.

Als Alternative zu dem angekündigten Anruf sollte ich den letzten Absatz des Werbebriefes umschreiben und auf das Responseelement Antwortkarte oder Antwortfax hinweisen. Das gewählte Rücklaufelement musste natürlich auch getextet werden.

Hier also meine (mit Bestnote bewerteten :-) ) Ergebnisse.


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Ein originelles Anzeigenmotiv

In einer meiner ersten Studienhausaufgaben (Studium: Werbetexterin) zum Thema “Kreativitätstechniken” textete ich eine Anzeige, dessen Motiv mein Tutor besonders originell fand (Okay: Ich auch!). Natürlich möchte ich euch das nicht vorenthalten.

Aufgabenstellung war:
Texten Sie eine Anzeige für die LBS-Bausparkasse zum Thema „Bausparen für junge Familien“. Wählen Sie eine Analogie als Stilmittel und machen Sie eine kurze Bildbeschreibung.

Mein Anzeigentext lautete:

LBS-Bausparen: Junge Familien hamstern sich reich.

Familien mit Kindern hamstern jetzt nicht nur für den nächsten Winter:

- 500 € Startgeld*
- 800 € zusätzlich für jedes Kind
- bis zu 1250 € Eigenheimzulage
- nur 4,55 % effektiver Jahreszins
- Sparprämien von der Steuer abzugsfähig.

LBS: Wir geben Ihrer Zukunft ein Zuhause!

*bei Abschluss eines Bausparvertrages von mind. 100.000,- €.

Bildbeschreibung:
Lachende Familie vor einem Haus, daneben ein Hamster mit dicken Backen und viel zu großen Münzen-Türmchen in den Armen.

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Die ganze Wahrheit über Harry Potter 7.1

Eigentlich wollte ich euch hier etwas spannendes über den neuen Harry Potter erzählen. Es gibt aber ein Problem: Es gibt nicht viel zu sagen! Damit ich euch nun also überhaupt etwas zu erzählen habe, weite ich meinen Beitrag mal um den Film herum aus. Also:

Letzte Woche Samstag war es endlich so weit. Der Tag, an dem wir “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1″ im Kino schauen wollten, war da. Ich brauchte den ganzen Nachmittag um mich darauf einzustimmen: Ich kleidete mich in mein Hexen-Kostüm, legte ein gruseliges Make-up auf, bastelte mir einen Zauberstab aus einem Kochlöffel und präparierte noch unseren Haushaltsbesen, damit ich auf ihm zum Kino reiten konnte.

Mein Göttergatte meinte, ich würde spinnen, ja er wollte sogar, dass ich mich „normal“ anziehe. So könnte man doch mit mir nicht vor die Tür gehen. Aber – schließlich habe ich hier die Hosen an – ich setze mich durch und wenige Minuten später befanden wir uns (ich: in voller Montur) auf dem Weg nach Hilden, um unsere Freunde abzuholen. Dort angekommen waren leider auch diese der Meinung, dass man … Wie sagten sie noch? Das „man sich so mit mir in der Öffentlichkeit nicht zeigen könnte!“

Im Schutz der Dunkelheit lotsen sie mich in ihre Wohnung. Ich schrie um Hilfe, dies unterband man jedoch schnell, in dem man mir mit aus einer Jackentasche zutage geförderten Taschentüchern das Maul stopfte … Dummerweise vergaß man bei meiner Umkostümierung auch, dass ich deutlich größer als meine Freundin bin, deren Klamotten ich danach trug. So ging ich also bauchfrei und in Caprihosen ins Kino.

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TT-Schreibwettbewerb: Der unperfekte Tag

Im November veranstaltete das Netzwerk wortstarker Frauen seinen ersten Schreibwettbewerb. Alle Texttreff-Frauen die Zeit, Lust oder beides hatten, waren aufgerufen eine Glosse zu vorgegebenen Themen zu schreiben. Alle Glossen wurden anonym eingereicht und durch eine Jury bewertet. Die besten Fünf konnten echt tolle Preise abstauben. Und weil alles anonym war, durfte ich natürlich nicht sagen, dass ich auch mitgemacht habe – das war ganz schön schwer. Nur die Tatsache, dass ich nicht nach meinen Weihnachtsgeschenken suchen soll, ist schlimmer …

Kolumnen und Glossen lese ich gerne – aber die große Glossen-Schreiberin bin ich nicht. Ich habe mich hier und hier mal zaghaft an einer Kolumne versucht, der dritte Versuch war dann gleich die Glosse für den Texttreff. Leider habe ich die Vorrunde nicht überstanden (Ich habe kein Foto bekommen *g*), aber ich bin ja auch keine Journalistin und muss auch gar keine Glossen schreiben können.

Ach, eins noch: Das war übrigens der erste Text von mir, den mein Töchterchen (gerade 8 ) ernsthaft gelesen hat. Und wie sie da auf der Couch saß und vor Lachen fast nicht mehr lesen konnte, hatte ich für mich schon gewonnen. ;-)

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Jetz kütt de Kloos oder: Die Sache mit den Spekulatius

So. Jetzt wohne ich also schon seit fast zwei Jahren im Rheinland und ich spreche kein Wort Kölsch. Kein Wort ist jetzt zu viel gesagt, natürlich habe ich das eine oder andere gehört oder konnte es sogar, aber: Ich habe es vergessen, ich fand es nämlich nicht wichtig.

Vor ein paar Tagen befand ich mich jedoch mal wieder auf einer „rheinländischen Party“. Es wurde eine Geschichte vorgelesen – auf Kölsch! Man stelle sich das bitte mal vor: Da liest sich einer nen Wolf, in einer mir völlig unverständlichen Fremdsprache. Ich befinde mich aber nicht etwa im Ausland, nein, ich sitze unweit von meiner Wohnung, von meinem Zuhause und die Leute um mich rum sprechen quasi chinesisch. Und alle lachen… außer mir! Ich verstand nämlich nichts, außer dass es um (scheinbar sehr lustige) „Spekulatius“ ging.

Nun ist es für mich eigentlich völlig sinnlos, Kölsch zu lernen. Erzähle ich doch seit ungefähr 30 Jahren jedem, der es hören will (oder auch nicht), dass ich, wenn ich groß bin, in Bayern wohnen werde. In dem kleinen schnuckeligen Ort hinter Rosenheim am Wendelstein nämlich. Und dort – Gott bewahre – spricht man doch kein Kölsch.

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