Archiv für die Kategorie „Lesen & Bücher“
Essener Schule schreibt Krimi
Gestern Nachmittag hörte ich in einem Radiobericht von einer Hauptschule in Essen, dessen Schüler einen Kriminalroman geschrieben haben. Mir schoss spontan durch den Kopf »Das kann nur meine Schule gewesen sein!« Ich war nämlich auf einer Schule mit prima Projekten. Der Sprecher erläuterte es kurz darauf: Natürlich war meine Schule, die Hauptschule am Stoppenberg, an der Erstellung des Krimis beteiligt.
Unter dem Motto »Demokratie leben und erleben – Zwischen Ruhr und Bosporus« entstand das Buch »Die Ruhr fließt anders als der Bosporus«. Vereint mit namenhaften Autoren schrieben Schülerinnen und Schüler aus Duisburg, Dortmund, Herne, Hattingen und Essen Geschichten.
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trnd Buchprojekt: Alterra
Es ist der 25. Dezember irgendwo in New York und plötzlich scheint die Welt unterzugehen: Ein fürchterlicher Orkan legt sich über die Stadt und taucht sie in tiefe Dunkelheit. Merkwürdige blaue Blitze zucken durch die Luft, ja scheinen sogar aus dem Boden zu schießen … Wurde da ein Mensch von diesen seltsamen Blitzen gefressen? Die Lage wird immer brikärer: Ein gewaltiger Schneesturm zieht auf, New York steht schlagartig ohne Strom da und immer wieder diese Blitze! Mitten in der Nacht erreicht das Debakel seinen Höhepunkt: Die kuriosen Blitze lösen alle Erwachsenen in Rauch auf, nur Kinder und Jugendliche – unter ihnen Tobias, Matt und Ambre – werden verschont …
Wie geht es weiter???
trnd sagt: »Alterra« von Maxime Chattam erzählt eine unglaubliche Geschichte über Mut, Verantwortung und Freundschaft. »Die Gemeinschaft der Drei« muss sich in einer neuen Welt, gänzlich ohne Erwachsene, zurechtfinden. Gemeinsam meistern Tobias, Matt und Ambre dieses Abenteuer voller finsterer Bedrohungen und Magie.
Im Rahmen des neuen trnd Buchprojektes wurde dieser Fantasy-Roman vorgestellt. Ich habe die Leseprobe verschlungen und war gefesselt – ich liebe Fantasy-Romane! Meine Bewerbung für dieses tolle Projekt ging augenblicklich raus und jetzt kann ich nur noch abwarten und hoffen!
Ich möchte dabei sein! Danke!
Schau dich nicht um
Gestern Abend habe ich Joy Fieldings “Schau dich nicht um” ausgelesen. Wer Joy Fielding Romane kennt, weiß dass am Ende nichts so ist, wie es die ganze Zeit zu sein schien. Auch ich habe gestern Abend mal wieder verblüfft den Kopf geschüttelt. Wie kann man nur so irre sein?
Da ich natürlich wusste, dass am Ende wieder alles anders ist, habe ich während des Lesens immer gerätselt, wer tatsächlich der Böse sein könnte. Und man stellt sich so viele Fragen: Was ist eigentlich mit der Mutter passiert? Ist derjenige der Böse oder könnte es doch der sein? Was für ein Motiv könnte er haben?
Vielleicht kurz zur Geschichte: Jess Koster (Staatsanwältin) versucht einem brutalen Vergewaltiger eben diese Tat in einem Prozess nachzuweisen. Plötzlich hat sie das Gefühl verfolgt zu werden und sie wird schließlich Opfer von unglaublichen Terrorakten. Wer ist der Täter? Wer will Ihr was und warum?
Vorgestern Abend habe ich das Buch an genau der richtigen Stelle geschlossen: Derjenige, der scheinbar die ganze Zeit der Böse war, hat Jess Koster etwas angetan. Doch Jess wird im letzten Moment gerettet und der scheinbar Böse stirbt.
Und dann wird die wahnsinnige Wahrheit offen gelegt: Aber die erzähle ich jetzt natürlich nicht!
Ihr seit alle dumm!
“Ihr seit alle dumm,
Dumm, dumm, dumm,
Drum tanz ich hier herum,
Rum, rum, rum!”
Wer erinnert sich nicht an die lustigen und chaotischen Geschichten des Sams? Mit frechen Reimen und schiefen Gesängen wie “Frau Rosenkohl ist innen hohl!” bringt das Sams Kinder und Eltern gleichermaßen zum schmunzeln. Ich bin auch ein großer Fan des Sams! Ich glaube, ich kann die Hörspiele noch heute nahezu fehlerfrei mitsprechen.
“Schlaf, Papa, Schlaf,
Die Rotkohl ist ein Schaf,
Das Sams das schüttelts Bäumelein,
Da fällt herab ein Zenterschwein,
Schlaf, Papa, Schlaf”
Das Sams wurde von dem deutschen Kinderbuchautor Paul Maar erfunden. Der unscheinbare Bürger Herr Taschenbier findet nach einer merkwürdigen Woche [Sonntag: Sonne, Montag: Herr Mon, Dienstag: Dienst, Mittwoch: Mitte der Woche, Donnerstag: Donner und Freitag: Frei] am Samstag ein eigenartiges Wesen. Es sieht einem Kind ähnlich, hat jedoch rote Haare, eine Rüsselnase und einen merkwürdigen, kugelrunden Bauch. Obendrein hat es blaue Punkte im Gesicht.
Nachdem Herr Taschenbier herausfindet, dass es sich bei diesem Wesen nur um ein “Sams” handeln kann, schmeißt das Sams sich mit den Worten “Papa” auf Herrn Taschenbiers Arm: Ab diesem Moment wird Herr Taschenbier das Sams nicht mehr los! Wer nämlich herausfindet, dass ein Sams ein Sams ist, dem gehört das Sams! Herr Taschenbier findet sich schließlich mit der Situation ab und fängt an das Sams zu mögen. So erleben die beiden viele amüsante und verrückte Geschichten miteinander.
Schnee in Herrn Taschenbiers Zimmer:

Ich glaube, ich muss mir die Bücher mal wieder besorgen und meine Tochter wird in den nächsten Wochen “Das Sams” zum Einschlafen hören.
Bisher erschienene Bücher:
- Eine Woche voller Samstag
- Am Samstag kam das Sams zurück
- Neue Punkte für das Sams
- Ein Sams für Martin Taschenbier
- Sams in Gefahr
Das Sams besucht sogar Schulen und vielleicht möchte das ein oder andere Kind sogar mal selber ein Sams werden?




