Archiv für die Kategorie „Kolumnen & Glossen“
TT-Schreibwettbewerb: Der unperfekte Tag
Im November veranstaltete das Netzwerk wortstarker Frauen seinen ersten Schreibwettbewerb. Alle Texttreff-Frauen die Zeit, Lust oder beides hatten, waren aufgerufen eine Glosse zu vorgegebenen Themen zu schreiben. Alle Glossen wurden anonym eingereicht und durch eine Jury bewertet. Die besten Fünf konnten echt tolle Preise abstauben. Und weil alles anonym war, durfte ich natürlich nicht sagen, dass ich auch mitgemacht habe – das war ganz schön schwer. Nur die Tatsache, dass ich nicht nach meinen Weihnachtsgeschenken suchen soll, ist schlimmer …
Kolumnen und Glossen lese ich gerne – aber die große Glossen-Schreiberin bin ich nicht. Ich habe mich hier und hier mal zaghaft an einer Kolumne versucht, der dritte Versuch war dann gleich die Glosse für den Texttreff. Leider habe ich die Vorrunde nicht überstanden (Ich habe kein Foto bekommen *g*), aber ich bin ja auch keine Journalistin und muss auch gar keine Glossen schreiben können.
Ach, eins noch: Das war übrigens der erste Text von mir, den mein Töchterchen (gerade 8 ) ernsthaft gelesen hat. Und wie sie da auf der Couch saß und vor Lachen fast nicht mehr lesen konnte, hatte ich für mich schon gewonnen.
Die Frau und der Teufelskreis des Alters
Eine Frau durchlebt im Laufe ihres Lebens unterschiedliche Auffassungen bezüglich ihres Alters. Meistens beginnt es in den Teenagerjahren: Wir fangen an uns zu schminken, machen uns die Haare – färben diese vielleicht sogar – und tragen figurbetonte Kleidung, damit jeder sieht, dass wir Erwachsen sind. Das erwachsene Aussehen öffnet uns die Türen für Diskotheken, in die wir noch nicht hineindürften und für Kinofilme, die man noch gar nicht sehen sollte. Natürlich wollen wir auf diesem Weg auch Männer kennenlernen, die sich nicht für uns interessieren würden, wenn sie wüssten wie alt wir wirklich sind. Fragt uns jemand nach dem Alter, sind wir stolz, wenn wir zwei oder drei Jahre älter geschätzt werden, als wir es tatsächlich sind.
Das geht dann eine ganze Weile so, bis man Diesen Beitrag weiterlesen »
Der „altmodische“ Brief
Weißt du eigentlich noch, wie es sich anfühlt, einen „Brief“ zu lesen? Ich meine nun nicht die alltägliche Post: Rechnungen, Prospekte und manchmal auch ein „Schreiben“. Die Absender eines “Schreibens” sind in den meisten Fällen Firmen, die etwas verkaufen möchten oder das Finanzamt, welches erinnert, dass die Einkommensteuererklärung längst überfällig ist.
Ich hingegen spreche von einem richtigen Brief, von einem Schriftstück, das völlig ohne Elektronik verfasst wurde. Noch vor ein paar Tagen dachte ich, dass es das heute – zumindest in unserer Generation – wahrscheinlich gar nicht mehr gibt. Wenn ich jemandem etwas mitteilen möchte, ist ein „Schreiben“, welches über ein Unternehmen wie die Post versandt wird, fast der Diesen Beitrag weiterlesen »


