Archiv für die Kategorie „Der tägliche Wahnsinn“

Massenpanik: Die Ära Loveparade nimmt tragisches Ende

Gestern fand in Duisburg die 19. Loveparade statt. Es sollte ein rauschendes Fest sein, doch zur Abschlusskundgebung musste das Partygelände wegen Überfüllung geschlossen werden. Vor dem Eingang zur Technoparty kommt es zu einer Massenpanik. Bisherige Bilanz: 19 Tote und 350 Verletzte.

Schockierende Bilder von der Duisburger Loveparade gehen um die Welt. Eine Massenpanik unter den 1,4 Millionen Technofans fordert 19 Tote und 350 Verletzte, bislang konnten erst 16 Leichen identifiziert werden. Heute, am Tag danach, beginnt eine wilde Schlammschlacht um die Suche nach den Schuldigen.

Loveparade-Erfinder Dr. Motte schiebt die Verantwortung auf das Management, Partybesucher schieben die Schuld auf unfähige und viel zu wenig Sicherheitskräfte, die Polizei und die Stadt Duisburg weisen die Zuständigkeit von sich: Am Sicherheitskonzept hat es nicht gelegen – die Staatsanwaltschaft ermittelt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Abgebrannt! Wir helfen.

„Das Leben ist kein Ponyhof!“ Ein Spruch, der in der Regel spaßig gemeint ist und auf Kleinigkeiten abzielt, die hin und wieder passieren. So hält das Leben viele Überraschungen für uns bereit, manchmal sind es jedoch ernsthafte Schicksalsschläge.

Immer hofft man, dass es einen selbst, die Familie und auch die Freunde nicht trifft: die unheilbare Krankheit, der schwere Autounfall oder auch der folgenschwere Wohnungsbrand

Meine Texter-Kollegin Carola musste aber genau das schmerzlich erfahren: Carola, Mann, Kind und sogar die beiden Katzen haben wie durch ein Wunder überlebt, aber …

Der Dachstuhl: weg.
Das Zuhause: unbewohnbar.
Hab und Gut: verbrannt.
Die Möbel: unbrauchbar.

So steht eine Familie von jetzt auf gleich vor dem Nichts.

Damit der Neuanfang nun gelingen kann, hat der Texttreff die Aktion „Abgebrannt! Wir helfen.“ ins Leben gerufen. Auf der Webseite gibt es ausführliche Informationen zum Geschehen, Hintergrundberichte und Infos zu weiteren Hilfsaktionen.

Ein Spendenkonto gibt es natürlich auch und wir bitten dringend um eure Mithilfe!

Abgebrannt! Wir helfen. ist seit genau zwei Tagen, nämlich seit dem 13.07.2010, online. Oben rechts könnt ihr den aktuellen Spendenstand sehen:

Unglaubliche 14.101,15 EUR bisher.

Bitte helft mit und spendet, auch wenn es nur ein Kleinstbetrag ist. Jeder Cent wird gebraucht und ist willkommen.

Ein Tor in der Nachspielzeit: Unbezahlbar!

Der deutschen National-Elf blieb dies im Halbfinale gegen Spanien leider verwehrt. Die Engländer nach Hause geschickt, die Argentinier blamiert, trotzdem zieht nun Spanien ins Finale ein und Deutschland spielt um den dritten Platz. That‘s life.

Schland: Ein Sommermärchen

Schluss. Aus. Vorbei. Wir wollten feiern, wir wollten jubeln, wir wollten Deutschland im Finale sehen, doch dann kam alles anders. Paul, der Krake, hat es vorher gewusst: Es ist etwa 22.03 Uhr, als der Spanier Xavi zur Ecke ansetzt. Puyol nimmt den Ball gekonnt an und köpft ihn unhaltbar ins deutsche Tor. Erschütterung macht sich breit.

Das Spiel ist gelaufen

Nach 73 nervenaufreibenden Minuten und dem gegnerischen Tor war klar: Das wars! Es war bloß eine Frage von Zeit, bis die Spanier endlich treffen – fast schon verwunderlich, dass es nicht früher passierte. 17 Minuten und die Nachspielzeit blieben, um das Ruder herumzureißen, aber es sollte nicht gelingen. Um 22.22 Uhr erklingt der Abpfiff, Deutschland ist am Boden zerstört.

Wie groß ist die Enttäuschung?

Eine der blödesten Fragen überhaupt, die Reporter Claus Lufen wenige Minuten nach dem Spiel an Philipp Lahm richtet. Unfassbar.

Schade, es hat nicht geklappt. Am Samstag wartet Uruguay in der Partie um den dritten Platz und fürs Finale am Sonntag drücke ich unseren Nachbarn alle verfügbaren Daumen.

Höhen und Tiefen II

SO sah das bei mir natürlich nicht aus. Gerade bei YouTube gefunden. ;-)

Höhen und Tiefen

Erwähnte ich eigentlich schon einmal, dass ich Höhenangst habe? Schreckliche Höhenangst?

Letzte Woche gönnten wir uns einen Erholungstag im Wellnessbad. Einer unserer ersten Wege führte zu den Sprungtürmen. Sie waren geschlossen. Wie bedauerlich. Großkotzig erklärte ich, dass ich – natürlich – auch gesprungen wäre. Ich bereute meine Aussage noch im gleichen Augenblick und wollte vorschlagen, dass wir vom Startblock springen könnten, behielt dies aber lieber für mich. Einige Zeit später, die Sprungtürme längst vergessen, gab eine Lautsprecherdurchsage bekannt, dass das 1-Meter-Brett geöffnet sei. Oh weh. Gut, da musste ich nun durch. Auf zum Sportbecken. Zögernd ließ ich erst mal die anderen ins Wasser hopsen. Mein Göttergatte hüpfte bereits das dritte oder vierte Mal an mir vorbei die Treppe hinauf. Dann war es so weit. Jetzt. Todesmutig kletterte ich die (ungefähr fünf) Stufen hoch. Diesen Beitrag weiterlesen »

Es gibt keinen Weihnachtsmann …

… oder doch?

Weihnachtszeit ist Wichtelzeit! Um unseren Kurzen das Warten auf Weihnachten zu versüßen, bewichteln die Oktobermamis 2002 schon seit Jahr und Tag die Oktoberkinder. So natürlich auch in diesem Jahr!

Mein Wichtelkind war der Sohnemann der lieben Claudi. Ich habe mich total gefreut und stiefelte vergangene Woche los, um etwas zu besorgen von dem ich noch niemals nicht gehört hatte: Diesen Beitrag weiterlesen »

„Böse Miene, gutes Spiel“

30.11.2009: Es ist 21.07 Uhr als in der Kölner Lanxess Arena das Licht ausgeht. Untermalt von düsteren Klängen und einem Hauch „Kirchenmusik“ halten rund 16.000 Menschen den Atem an. Nach einigen Sekunden kommt Bewegung ins Dunkel: Grelle Lichtstrahlen fallen in die Halle. Mit Äxten und Spitzhacken bewaffnet arbeiten sich (noch) unidentifizierbare Geschöpfe durch eine Wand. Direkt daneben flammt das Feuer eines Schweißbrenners auf, ein weitere Kreatur bahnt sich seinen Weg durch eine Stahltür. Schließlich fällt die Mauer: Die Kultband „Rammstein“ wird unter stürmischem Gejubel von ihren Anhängern begrüßt. Die Show beginnt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Mein Geheimnis der Schönheit …

… möchte Texterella gerne über ihre Blogparade herausfinden.

Zuallererst bin ich geschockt, dass ich, als Riesenkaffeefan, erst jetzt von einem „Kaffeepeeling“ erfahre. Das wird so schnell wie möglich ausprobiert, denn es ist ja nicht so, als ob ich niemals Kaffeesatz im Hause hätte! :-)

Nun komme ich zu etwas völlig anderem: meinem Schönheitsgeheimnis! Diesen Beitrag weiterlesen »

Der Alltag kehrt ein!

Die Sommerferien sind vorbei und der Alltag hat mich wieder! Ja, man könnte sagen, ich weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Aber wie sieht der Alltag einer berufstätigen Frau und Mutter aus? Hier ein kleiner Einblick:

06:30 Uhr: aufstehen, in die Küche schlurfen, Kaffee zum wach werden. Dann flugs unter die Dusche und noch in den Keller die Waschmaschine betätigen. Ein kurzer Blick nach draußen lässt mein Gesicht lang und länger werden: Es regnet! Und ich wollte heute Abend zum Straßenfest mein neues Kleid anziehen …

07.15 Uhr: Töchterchen sanft aus ihren Träumen reißen und zum Aufstehen animieren. Während ich mit einem Auge im Bad beaufsichtige, dass sich auch anständig gewaschen wird, bereite ich in der Küche Frühstück und Pausenbrot vor.

07.40 Uhr: Töchterchen frühstückt; ich kontrolliere noch den Schultornister, verstaue das Pausenbrot und hüpfe ins Büro um den PC einzuschalten.

Um kurz vor acht schnappe ich mir noch den Müll und begleite meine Tochter ein Stück auf ihrem Schulweg. Das ist geschafft!

Gegen kurz nach acht komme ich wieder im Büro an. Nun muss ich mich aber beeilen, dort wartet noch ein Folder auf seine Textoptimierung und er muss schon um 10.00 Uhr fertig sein. [Nach der ersten Durchsicht frage ich mich, ob dieser Text Wort für Wort aus dem Russischen übersetzt wurde oder so *g*.]

10.00 Uhr: Text fertig und abgegeben – jetzt wird was gefrühstückt!

Um 10.20 Uhr geht es weiter; verschiedene Blogbeiträge mit Twitterpflege und Social Bookmarks stehen auf meinem Programm.

11.45 Uhr: Wow, für heute hab ich fertig! Doch dann fällt mir noch die Mail eines Kunden ein, dessen Inhalt am besten heute noch beworben werden sollte.

Bis 12.00 Uhr ist auch das erledigt – Feierabend? Nicht direkt! Ich lege mir meine Studienunterlagen für mein Texter und Konzeptioner-Studium bereit und fange an zu lernen.

Als es auf 14.00 Uhr zugeht bilde ich mir ein, es würde in meinem Büro immer heißer – da muss mein Kopf aber geraucht haben … Ein erneuter Blick aus dem Fenster verrät mir: Es ist nicht nur das! Die Sonne ist rausgekommen und es ist richtig schön draußen. [Da kann ich heute Abend doch mein Kleid anziehen! :-) ]

Jetzt muss alles ganz schnell gehen: Nudelwasser aufsetzen, Schwimmsachen zusammensuchen und einpacken, Nudeln ins Wasser, Pilzrahmsoße von gestern aufwärmen und flott etwas essen.

14.45 Uhr: Töchterchen aus der Schule abholen und ab zum Schwimmbad, da findet gleich der Kinderschwimmkurs statt. Während meine Tochter im Kinderbecken fleißig planscht und Arm- und Beinbewegungen übt, ziehe ich im Sportbecken meine Bahnen – Zeit sinnvoll nutzen und was für mich tun. :-)

Gegen 17.00 Uhr verlassen wir das Bad, ab nach Hause und um 18.00 Uhr geht es weiter: Nun ist nämlich gemütliches Grillen und Beisammensein mit den Nachbarn beim Straßenfest angesagt. Das Wetter ist gut, ich kann mein neues Kleid anziehen: alles in bester Ordnung! :-)

Ich werde verfolgt …

… von einem hartnäckigen, durchtriebenen Magen-Darm-Infekt!

Das Täterprofil:
- Er ist mikroskopisch klein und nicht zu sehen.
- Er überrascht seine Opfer von einem Moment auf den anderen.
- Hat er sein Opfer erwischt, macht er ihm aufwendige Liebesgeschenke: Magenschmerzen, Übelkeit und Durchfall oder Verstopfung – wonach ihm gerade ist.
- Er geht nicht freiwillig!

Die Bilanz des Opfers:

- Schon fünf Tage lang Pfefferminz- bzw. Kamillentee, Süppchen, trockenen Toast usw.
- Mehr schlafend (bis zu 16 Std./Tag), als wach anzutreffen.
- Ständiges reinigen/desinfizieren des Scheißhauses der Toilette.
- Tochter trotzdem angesteckt.
- weitere Unannehmlichkeiten erspare ich euch lieber.

Außerdem:
- Einladung zum Essen abgesagt.
- “Kölner Lichter” nur im TV gesehen.
- Fahrradtour abgesagt.
- Schatzis superleckere “Lasagne Bolognese” verpasst.

Heute, am nunmehr sechsten Tag, packt “Herr Magen-Darm-Infekt” [so durchtrieben kann nur ein Mann sein :-) ] offenbar seine Koffer. Vielleicht findet er nun ein Opfer, das ihm “mehr Action” bietet – ich hoffe, weit weg von uns!

Die Texterin

Textania
Sabine Schönberg
Freie Texterin

Fon: 02175 167426
Fax: 02175 167426
Mail: info@textania.de

Web: http://www.textania.de


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