Fasten nach Buchinger
Mittlerweile bin ich am 5. Tag meiner Diät angekommen und: Ich halte immer noch durch! Allerdings schmeichelt mir die Waage auch in einer Tour. Als ich am Montag startete zeigte sie nur noch 79,5 kg – dabei hatte ich doch noch gar nichts gemacht.
Anstatt zwei Eingewöhnungstagen habe ich spontan drei Tage eingewöhnt und bin inzwischen in der Phase des tatsächlichen Fastens angekommen.
Nun habe ich den letzten Tagen zum Thema “Fasten” öfters gehört: “Wie? Man isst dann nichts mehr? Das könnte ich nicht!” Dabei ist das Fasten gar nicht so dramatisch, wie es sich der ein oder andere vorstellt!
Eine Heilfastenkur wird [eigentlich] durchgeführt um den Körper zu entgiften, dass dabei auch Pfunde schmelzen ist [eigentlich] Nebensache. Durch die [vorher notwendige] Entleerung des Darms fängt der Körper an Giftstoffe auszuscheiden. Darüber hinaus steht aber auch die Arbeit im Magen und im Darm still: Der Körper fängt in diesem Moment an die Fettreserven zu verbrauchen, damit alle Körperfunktionen auch weiterhin funktionieren.
Wer aber glaubt, dass die fastende Person sich mit Bärenhunger und knurrendem Magen durch die Fastentage quält, der irrt. “Fasten” darf nicht mit “Hungern” verwechselt werden! Vor einer Fastenkur muss zwingend der Darm entleert werden. Ist der Darm komplett leer, entsteht kein Hungergefühl. [Wirklich nicht!] Natürlich hat man Appetit! Zum Beispiel, wenn man den Rest der Familie essen sieht [Hach, das könnte ich jetzt auch essen!] und selbst mit der Gemüsebrühe am Tisch sitzt. Dieser Appetit spielt sich aber tatsächlich nur im Kopf ab, an diesen Stellen ist etwas Durchhaltevermögen gefragt.
Idealerweise macht die fastende Person vor der Fastenkur auch ein paar Eingewöhnungstage, an denen weniger gegessen und viel Obst/Gemüse zu sich genommen wird. Auf diese Weise stellt sich der Körper ein wenig auf das Fasten ein.
Während des Fastens ist es natürlich ganz wichtig zu trinken: Mindestens drei Liter am Tag! Am besten trinkt man Wasser und Tee, zusätzlich Säfte [zuckerfrei natürlich] und Gemüsebrühen, um dem Körper auch weiterhin Vitamine und Mineralien zuzufügen. Genauso wichtig ist es den Darm spätestens alle zwei Tage erneut zu entleeren. Im Darm sammeln sich nämlich die ausgesonderten Giftstoffe! Wird der Darm nicht entleert, können die Giftstoffe über die Darmschleimhaut wieder in den Körper gelangen. Das wäre nicht gut und kann sogar zu Krankheiten führen. Während des Fastens sollte man sich sportlich betätigen, um den Kreislauf in Schwung zu halten. Noch besser wäre es natürlich auch nach dem Fasten weiterhin regelmäßig Sport zu treiben.
Nach dem Fasten muss die fastende Person langsam mit dem Essen wieder anfangen. Es sollten mindestens zwei bei drei Aufbautage durchgeführt werden, um den Kreislauf wieder an das Essen zu gewöhnen.
Das Fasten hat auch ein paar unangenehme Nebenwirkungen, so friert man zum Beispiel schnell und häufig, weil der Körper weniger zu tun hat. Die Giftstoffe, die vom Körper ausgesondert werden verursachen mitunter Mund- und leichten Körpergeruch. Aber das ist nach dem Fasten auch wieder vorbei! Die positiven Wirkungen des Fastens sind sehr viel zahlreicher: Neben der Entgiftung des Körpers und dem Schmelzen der Pfunde, werden zum Beispiel die Geschmacksnerven geschärft und die Abwehrkräfte gestärkt.
Grundsätzlich sollte man sich aber vor dem Fasten ausführlich informieren und eventuell mit dem Hausarzt darüber sprechen.
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Klingt nach einer guten Variante.
Das sollte ich mal testen.